World Financial Center, Jin Mao Tower, Shanghai Tower, Pudong

Blitztrip durch Wunderland – Von Beijing nach Shanghai (2)

Der zweite Abschnitt des Blitztrips durch Wunderland beginnt mit der – zuvor zu Unrecht als langweiligsten Teil der Reise eingeschätzten –  Zugfahrt im CRH, dem Hochgeschwindigkeitszug von Beijing nach Souzhou rund 1.300 km weiter südlich. Dafür braucht der hervorragend ausgestattete Zug 5 Stunden bei einer Geschwindigkeit von ca. 300 km/h, was nicht der möglichen Höchstgeschwindigkeit entspricht.

Das Streckennetz ist bereits weit ausgebaut, die Bahnhöfe an unserer Strecke sind hochmoderne Gebäude, oft von international bekannten Architekten und der Betrieb ist wie auf Flughäfen durchorganisiert.

Reise im chinesischen Hochgeschwindigkeitszug

 

 

Mittlerweile sind auch die entlegenen westlichen Provinzen und Lhasa an das Schienennetz angebunden, wenn auch meist nur mit konventionellen Zügen.

   Ausblicke in die Landschaft

Die Fahrt bietet dann aber, u.a. wegen der in weiten Teilen aufgeständerten Bauweise der Trasse, interessante Ausblicke in die Landschaft, auf bescheidene Siedlungen und wenig Viehwirtschaft. Ausgedehnte Wasserflächen des Jangtsekiang unter einem diesigen Himmel in blassem Blau tauchen irgendwann auf, der berühmt-berüchtigte Smog ist auch in den Städten derzeit nicht sehr ausgeprägt.

karge Höhenzüge bei Jinan, China ©Angelika Hermichen
bei Jinan

Karge flache Höhenzüge rauschen vorbei, im Süden dann Reis- und Maisfelder. Die Architektur wechselt bald von trauflastigen zu lateral abgefangenen Strukturen, erkennbar an den seitlichen tragenden Wänden, wie sie auch später auf unserem Stadtbummel in Suzhou in den traditionellen Häusern innen zu erkennen sind. Die Landschaft in einiger Entfernung ist gut wahrzunehmen, das erlaubt zwischendurch, die blitzlichtartigen Erinnerungsfetzen im Skizzenbuch festzuhalten.

Fluss bei Jian, China © Angelika HermichenEine Gänseherde an einem trüben Fluss, ein Geisterhäuschen mitten im Feld. Ein Karren auf ausgefahrenem Weg. Chinesische flache Strohhüte über gebeugten Rücken im Reisfeld. Klischee und Realität zugleich.

Geisterhäuschen im Feld ©Angelika Hermichen
Feld bei Yangzhou

 

                             Rege Bautätigkeit

Je näher wir Suzhou kommen, umso öfter passieren wir auch im Umfeld der kleineren Millionen-Städte ausgedehnte Wohnviertel mit 20 bis 30 Geschoss hohen, schmalen, anscheinend weitgehend unbewohnten Gebäuden. Eng gesetzt in Gruppen à la Corbusiers Plan Voisin für Paris.

Neubaugebiet Huangzhou China

Später erfahre ich, dass Chinesen ihrer Währung, dem Rinminbi, nicht mehr trauen.  Sie investieren ihr Vermögen, sei es auch noch so klein, in neue Eigentumswohnungen in guten Lagen. Notfalls im Grossfamilienverbund. Keiner von ihnen wird dort je wohnen, alle erhoffen sich einen satten Spekulations-Gewinn in einigen Jahren. Diese Geisterstädte erklären auch den Platz eins Chinas in der Liste der Zementherstellung weltweit von 2017 mit 2.400 Mio. t, Platz zwei belegte übrigens Indien mit 270 Mio. t., weit vor den USA (1). Und führt zurück auf die Bevölkerungspolitik Chinas, die vorsieht, in den nächsten Jahren die Einwohnerzahl der großen Städte drastisch zu reduzieren, obwohl der Zuzug Arbeitssuchender vom Land in die Stadt ungebrochen anhält. Dagegen sollen neue Hochhaus-Wohngebiete am Stadtrand mit staatlich geförderten Mietwohnungen und Vergabestrategien wie Kreditbeschränkungen und Lotterien die Nachfrage regulieren. Ein Widerspruch, der so einfach nicht zu erklären ist.(2)

  Modernes Verwaltungszentrum und touristisch vermarktete Altstadt

Auch hier in der Provinz sind extravagante Hochhäuser Teil der Stadtgestaltung. In der hereinbrechenden Dämmerung erstrahlen im Bahnhofsviertel am Stadtrand und im Zentrum Suzhous zahlreiche Gebäude in üppiger fantasievoller Beleuchtung als gäbe es keine Diskussion zu Energiegewinnung und Ressourcenvernichtung.

Die Stadt liegt zwischen zahlreichen Seen. In einem der alten Stadtteile, die wir am nächsten Tag entdecken, und inmitten eines Geflechts von Kanälen, die sie untereinander verbinden, haben sich Geschäfte in den schmalen zweistöckigen, aus dunklem Holz erbauten Häusern eingerichtet, die sich in den engen Gassen aneinander drängen und Touristen ihre Produkte anbieten.

Kunsthandwerk wie Fächer, edle Pinsel und Tuschesteine, hauchdünne Papiere, aber auch Seide, feinster Tee und handgemachtes Gebäck – in bunter Mischung. Die Innenräume sind teils traditionell belassen mit ihren dunklen Holztäfelungen und Schnitzereien, teils in aktuellem Design renoviert.

   Einblick in die Strukturen

Der rückwärtige Teil dieser Bebauung kann vom Boot aus erlebt werden. Eine halbe Stunde gemächlicher Kanalfahrt durch das „Venedig Chinas“ bietet Detaileinsichten in Leben und Bauen früher und heute. Handgeformte oranggelbe Ziegel trotzen hier noch immer dem Zahn der Zeit. Und werden als neues Material auch weiterhin beim Neubau verwendet. Hölzerne Ständerkonstruktionen sind im Wasser gegründet, wo keine Sockel aus Natursteinblöcken vorhanden waren.

Die alten geschnitzten Erker und Terrassen sind noch vielfach erhalten. Aber darüber machen sich hier und da Aluminium-Aufbauten in leuchtenden Farben wichtig, die vom Wunsch der Bewohner nach zeitgemässen baulichen Verbesserungen zeugen.

Suzhou Kanalfahrt, Rückseite, BrückeWir wären gern in ein Teehaus in einem dieser alten Holzhäuser mit ihren dicken runden Dachbalken und geschnitzten Holztüren eingekehrt, aber der Reiseplan sieht anderes vor. Einer der Besuche örtlicher Fabrikation steht an. Hier nun eine Seidenfabrik, die im Eingangsbereich mit einer Ausstellung kostbarer antiker Gewänder überrascht und in den oberen Geschossen die gesamte Produktpalette für kaufwillige Touristen bereithält. Von mit Seide gefüllten Bettdecken bis zu traditionellen chinesischen Kleidern, moderner Wäsche und feinsten Stoffen als Meterware. Im Anschluss an die Erklärung der Seidengewinnung und -verarbeitung und der Befriedigung des Kaufrausches wird die Reisegruppe in einem weitläufigen Saal mit einer üblichen chinesischen Mahlzeit versorgt.

Chinesisches Menue auf Drehplatte

Zehn Personen sitzen um einen runden Tisch, in der Mitte eine drehbare Platte, auf der die vielen verschiedenen Speisen, die nach und nach aufgetischt werden, für jeden zugänglich sind. Zwölf Gerichte mit kross gebratenem Fleisch, pikantem gedünstetem Fisch, verschiedenen Gemüsen, Eiergerichte und Reis und zum Abschluss die Suppe. Jasmintee ist der passende Begleiter.

   Chinesisch lernen mit Speisekarten…

Während unserer Reise haben wir noch mehrfach die Gelegenheit, die Gastfreundlichkeit bzw. Geschäftstüchtigkeit verschiedener Produzenten kennenzulernen und auch auf diese Weise die chinesische Küche zu entdecken. Und bald schon können wir am Aussehen der Gerichte abschätzen, wie sie vielleicht schmecken werden.

   …und Sprachführer im Handy

Auf dieses Wissen bauen wir an den folgenden Abenden, an denen wir uns in einem kleinen Bereich der Altstadt von Hangshou unter die chinesischen und westlichen Touristen mischen auf der Suche nach einem Restaurant mit englischer Speisekarte. Aber nein, das sehr freundliche und bemühte Personal kann uns allenfalls exzellente Farbfotos an den Wänden zeigen, nach denen wir bestellen können. Der Sprachführer im Handy, den die meisten Chinesen benutzen, die mit Touristen zu tun haben, hilft allerdings, herauszufinden, ob es sich um Fleisch oder Fisch und eventuell Gemüse handelt? Was uns dann an unserem Tisch auf der Strasse serviert wird, sieht erwartungsgemäss anders aus als auf dem Foto und schmeckt völlig unerwartet. Klebriger Reis als kleine braune, fast ungewürzte Bällchen mit schwachem Fleischgeschmack. Den haben wir zuvor schon vorbereitet zum Dämpfen in akkurat mit grünen Blättern und Stroh zugebundenen Päckchen zum Kauf angeboten gesehen. Klebreis-Päckchen

Dazu bekommen wir hier wunderbare, gedämpfte pikante Wantans, Teigtaschen, in der Pfanne kross angebraten. Maultaschen auf chinesisch.

   Begehrlichkeiten

Einen Teil der Reisbällchen lassen wir auf dem Teller zurück, begehrlich beobachtet von einem Mann, der sich mit einem grossen Wasserkanister abmüht. Den stellt er in einiger Entfernung an der Hauswand ab und streicht immer wieder vorbei bis wir bezahlt haben und gehen. Ein kurzer Blick zurück – er hat mit geübtem Griff die Reste der Mahlzeit in eine kleine Plastiktüte praktiziert und verstaut sie unter seiner Jacke. Die Bedienung, die die Teller abräumt, nickt ihm zu. Man kennt sich…

Huangshan Berge

Berglandschaften

Nach einem Tag in den Bergen von Huangshan mit ihren imposanten Felsformationen und bizarren Piniengestalten, wie wir sie von alten chinesischen Tuschzeichnungen kennen, fahren wir durch andauernden Nieselregen unter schweren Wolken noch einmal 180 km im Bus nach Shanghai, der modernsten Stadt Chinas und dem derzeit grössten Finanzplatz der Erde.

   Shanghai im Monsun

Der Bund ist die erste Anlaufstelle, die berühmte Promenade am Ufer des Huangpo, die uns mit einem warmen tropischen Monsungewitter empfängt. Innerhalb von zwei Minuten haben mich die gefühlt tassengrossen Tropfen bis auf die Haut durchnässt.

Shanghai Pudong, vom Bund aus

Dafür entschädigt der Blick auf die in nebligen Dunst gehüllte Skyline von Pudong am anderen Ufer des Flusses. Die obersten Stockwerke des Shanghai-Tower, mit 632 m Höhe zur Zeit seiner Fertigstellung 2007 das höchste Gebäude der Welt, und des Shanghai World Financial Center, dessen windlastverringernde Aussichtsplattform ihm den Spitznamen „Flaschenöffner“ eingetragen hat, verschwinden in den vorbeiziehenden Wolkenschwaden.

Auf der Nanjing-Road, der grössten und belebtesten Einkaufsstrasse Shanghais fühlen wir uns am nächsten Tag durch die Präsenz bekannter, weltweit agierender Unternehmen fast in irgendeine westliche Grossstadt versetzt. Allerdings sind da auch immer wieder die chinesischen Schriftzeichen auf den mehrere Stockwerke hohen Werbetafeln, die uns den Ort spürbar machen. Die ablehnende Haltung der Regierung gegenüber westlichen, vor allem amerikanischen Einflüssen geht offenbar über Starbucks und KFC locker hinweg, die nicht nur an den Bahnhöfen, sondern auch hier mit grossem Aufgebot um Kunden werben.

Und das auch hier unter allgegenwärtiger Kameraüberwachung.

   Umfassende, detaillierte Personenerkennung

Das hat System. China hat vor kurzem ein Punktesystem entwickelt, das auf totaler Überwachung basiert und seine Bürger für ihr soziales Verhalten belohnt und bestraft. Und sich dazu auch der neuesten Technologie bezüglich Gesichtserkennung bedient. Ein Vergleich mit dem deutschen Verkehrspunkte-System drängt sich auf. Einkäufe von Alkohol zum Beispiel werden bestraft mit Punktabzug, verantwortungsvolles Verhalten dagegen bringt Punktgewinn. Mit einem hohen Punktestand kann man Flüge buchen und Autos kaufen, gute Jobs bekommen und Finanzierungen für Wohnungseigentum. Das begrenzt offenbar kriminelle Handlungen auf unübersichtliche Bereiche wie Taxis und übervolle U-Bahnen, wo Touristen auch hier im Kontrollstaat leichte Beute von Abzocke und Taschendieben werden.(3)

   Altstadt Shanghai

Traditionelles Tor Einfahrt Altstadt Shanghai

Den alten Teil der Innenstadt erkunden wir dann auf einem kurzen Rundgang. Wir haben uns von der Gruppe abgesetzt und streifen durch ein Gewirr von kleinen fussläufigen Gassen und Plätzen. Entdecken in prunkvollen alten Stadtpalästen mit rotgoldenen Dekorationen Geschäfte mit internationalem Luxus-Angebot.

tea house Shanghai

Ein Teehaus in einem Teich erreichen wir über eine gewundene steinerne Brücke. Und landen schliesslich in dem verwunschenen, jedoch von Touristen überfüllten Yu Yuang Garten, in dem uns ein verschlungener Weg, einem Labyrinth gleich zwischen Hecken und Teichen, an künstlichen Grotten und schlichten, fein proportionierten Pavillons vorbei one-way wieder zum Ausgang führt. Noch einmal zurück, um diese eine Ecke noch einmal anzuschauen…? Keine Chance.

   Unspektakuläres „backstage“….

Dafür erleben wir dann die pittoresk aufgehübschte Altstadt  auch von ihrer weniger glanzvollen Rückseite. Wieder zurück in der Gruppe, von der nur noch sechs Personen übriggeblieben sind, tauchen wir endlich in den alten, bewohnten Teil der Altstadt ein, in dem vielleicht schon bald die Abrissbirne zuschlagen wird, um auch hier auf dem kostbaren Grund Platz für neue Rendite-Objekte zu schaffen.

Noch gibt es  hier ein- und zweigeschossige Häuser mit Fassadendekorationen westlichen und chinesischen Ursprungs in verschiedenen Stadien der Verwahrlosung. An manchen Wänden offenbar bereits verlassener Häuser der Reihe kleben einfachst kopierte Zettel mit Grundrissen verschiedener Wohnungen. Ein Immobilienbüro macht Werbung für preiswertes Eigentum, irgendwo… Im Hintergrund schaut der gigantische Shanghai Tower auf das altertümliche Viertel herab. Tor zur Altstadt Shanghai

Den können wir dann auch noch in seinem Wolkenkratzer-Umfeld in Pudong genauer anschauen. Hier ragen sie in die Höhe, die Beton und Stahl gewordenen Fantasien innovativer Architekten, dicht gedrängt auf einem Areal, das vor 1994 ländlich strukturiert und nur wenig bebaut war. Die alten Hutong-Wohngebiete  mit den angrenzenden Reisfeldern wurden aufgelöst und neue, moderne am östlichen Rand Pudongs geschaffen. In rasantem Tempo entstand dann hier bis 2015 ein Wirtschafts- und Finanz-Zentrum, dessen Bebauungsdichte sich mit Manhattan und Dubai messen kann.

   Nachts auf dem Fluss

Eine abendliche Bootsfahrt auf dem Huangpo liefert atemberaubende Eindrücke der vorbeiziehenden Giganten, die sich in der feuchten Dämmerung schillernde bunte Kleider überstreifen und verblüffen mit wechselndem Licht-Spektakel. Ein einziger Wettbewerb in Farbe und Bewegung, „was geht noch?“

Peace Hotel roof terrace view night

An unserem letzten Abend geniessen wir diesen Anblick noch einmal auf der Terrasse des 1926 entstandenen Peace-Hotels am Bund, dem ersten Hochhaus Shanghais, das lange das höchste Gebäude Asiens war. Die grosszügigen Räume im Art Deco Stil machen das Haus zu einem Highlight für Architektur-Interessierte und die berühmte Alt-Herren-Jazzband der hauseigenen Bar ist ein Muss für musikalische Nostalgiereisen à la „As Time Goes By“.

Die Stadt verabschiedet sich von uns, wie sie uns empfangen hat, mit tropischen Regengüssen. Der Rückflug mit Air China hat noch einen Flugausfall und Umbuchung für uns parat. Aber auch das klappt schliesslich, sodass wir unseren Anschlussflug in Beijing pünktlich erreichen. Natürlich nach den nun schon bekannten Kontrollen, die ähnlich streng wie bei der Einreise ablaufen.

   Was bleibt…?

In den Stunden, die uns unser Vogel zurück nach Deutschland trägt, haben wir ausgiebig Gelegenheit, darüber nachzudenken, ob diese Art des Blitz-Pauschal-Reisens unsere Neugier auf eine fremde Kultur wirklich befriedigt oder ob es nicht doch nur ein leises Kratzen an der Oberfläche war, vergleichbar mit den Häppchen, mit denen Menschen ihr Leben heute gestalten. Mit digitalen Miniaturnachrichten und blitzlichtenden Einblicken bei den kurzen Stopovers auf Kreuzfahrten in alle Welt…

Die nächste Reise nach China werden wir anders planen.

 

Zu Teil 1 Von Beijing nach Shanghai: https://ahabaustift.com/blitztrip-durch-wunderland-von-beijing-nach-shanghai-1/

Weitere Artikel der Kategorie „…reist“:  https://ahabaustift.com/category/reist/

 

(1) https://de.statista.com/statistik/daten/studie/153695/umfrage/produktion-von-zement-nach-laendern/

(2) German.china.org.cn

(3) NDR, Weltbilder vom 25.10.2017

(4) www.abenteuer-reisen.de/china-reise-im-schnellzug-bericht/

Chinesische Küche https://de.wikipedia.org/wiki/Chinesische_K%C3%BCche

 

2 Gedanken zu „Blitztrip durch Wunderland – Von Beijing nach Shanghai (2)

  1. So treffend beschrieben…… kurzes Eintauchen in fremde Kultur…. Einblick in architektonische Art der Betrachtung…. und am Ende die Bestätigung dass Reisen bildet… und verbindet….insbesondere zwei Schwestern die in verschiedenen Ländern und so unterschiedlichen Orten leben.

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